SZ-Hochhaus, München
Deutschland ist Innovationsnation – und zugleich eines der am stärksten regulierten Länder Europas. Zwischen notwendiger Regulierung und wachsender Bürokratie stellt sich daher die Frage, wie Innovation und bessere Lösungen auch künftig möglich bleiben.
Beim SZ-Gipfel Salon am 16. Oktober 2025 in München diskutierten Entscheider:innen, Expert:innen und Vordenker:innen, welche Regulierung sinnvoll ist, wo Überregulierung beginnt und wie sich Effizienz, Rechtssicherheit und Innovationsfreiraum miteinander verbinden lassen.
Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen bürokratischer Anforderungen auf verschiedene Branchen – von der Digitalwirtschaft über Infrastrukturen und die Tabakindustrie bis hin zu international agierenden Unternehmen. Auch das Lieferkettengesetz, Klimaregulierung, Berichtspflichten und EU-Standards wurden als Beispiele für die wachsende Regulierungsdichte betrachtet.
Gemeinsam wurde darüber gesprochen, was Staat, Verwaltung und Wirtschaft tun können, um Bürokratieabbau nicht nur zu fordern, sondern konkret umzusetzen. Der Salon suchte nach praktikablen Ansätzen und besseren Lösungen für ein Land im Reformstau.